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SUMMARY:„Rassenschande“.Der Fall des Siegfried Randerath aus Vetschau
DESCRIPTION:Treffpunkt: Rosfabrik\, Bistro \nDer Vortrag widmet sich dem Schicksal des einzigen „Juden“ aus Laurensberg\, der 1942 im KZ Lublin/Majdanek ermordet worden ist. \nDie Initiative Vetschau hat mit dem Künstler Gunter Demnig am Großen Niersteiner Hof in Vetschau einen Stolperstein zu seinem Gedenken verlegt. \nDer lange vor der Machtergreifung zum katholischen Glauben konvertierte Siegfried Randerath wollte im Juni 1937 seine Liebe heiraten. Sieerwartete ein Kind von ihm. Nach dem auf dem Nürnberger Reichsparteitag 1935 beschlossenen sog. Blutschutzgesetz war den Liebenden aber die Eheschließung  verboten. Auch getaufte Kinder „volljüdischer“ Eltern galten als Juden. Siegfried wurde vom Landgericht Aachen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Schlimmer war\, dass er fortan unter Beobachtung der GESTAPO stand\, wiederholt in „Schutzhaft“ genommen und in das KZ Oranienburg überführt worden ist. Nach Kriegsbeginn musste er in Lagern in Walheim und in Stolberg Zwangsarbeit leisten. 1942 erfolgte die Deportation in die Vernichtungslager im Osten. Die Wiedergutmachungsverfahren der überlebenden Angehörigen nach dem Krieg blieben erfolglos. Der Gerichtsakten und Akten des Entschädigungsverfahrens erbrachten überraschende und verstörende neue Erkenntnisse.
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